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Georges Imbert (1884 - 1950) Georges Christian Peter Imbert wurde am 25. März 1884 in Niederstinzel (Lothringen) geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er Chemie in Mülhausen und bereits im Alter von 20 Jahren erhielt er die ersten Patente auf chemische Verfahren. Im ersten Weltkrieg arbeitet er als Chemiker in Linden und Berlin, kehrte aber nach dem Krieg nach Frankreich zurück. Hier entwickelte er Anfang der 1920er Jahre den ersten Holzgasgenerator, der auch in einem Kraftfahrzeug zum Einsatz kam. Nach Meinungsverschiedenheiten mit seinem Teilhaber verließ Imbert 1930 Frankreich und gründete ein eigenes Unternehmen im Saarland. Kurze Zeit später verkaufte Imbert die Lizenz für seinen Holzgasgenerator an den deutschen Unternehmer Johannes Linneborn in Köln. Erst der Kraftstoffmangel im zweiten Weltkrieg führte zu einer weiten Verbreitung der Imbert-Generatoren, die in alle Arten von Kraftfahrzeugen und sogar in Schienenfahrzeuge eingebaut wurden. Aufgrund der geringeren Leistung der Motoren beim Betrieb mit dem Holzgas fand das Verfahren nach dem zweiten Weltkrieg keine nennenswerte Anwendung mehr. Georges Imbert, der nach Kriegsende nach Frankreich zurückgesiedelt war, starb am 6. Februar 1950 in Sarre-Union (Elsaß). |
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Der Imbert-Holzgasgenerator
Der Imbert-Generator arbeitet mit absteigender Verbrennung. Lufttrockenes Holz wird durch den Deckel eingefüllt. Lufteinsaugung durch ringförmig angeordnete Düsen, Luft- und Zündloch.
Vorgang II: Im unteren Teil bildet sich ständig glühende Holzkohle, durch die nach unten die entstehenden Gase abgesaugt werden, welche hierbei brennbar (reduziert) werden (Kohlenoxyd+Methan+Wasserstoff). Durch Ringmantel, Absitzbehälter, Gaskühler und Nachreiniger saugt ein Gebläse die Gase beim Anheizen ab. Beim Anlassen des Motors wird die Verschlußklappe vor dem Gebläse geschlossen, und der Motor übernimmt das Ansaugen der Gase. Der linke Teil des Absitzbehälters scheidet die mitgerissenen Staubteilchen ab, die Gase werden abgekühlt, das kondensierte Wasser wird mit dem Rest der kondensierten Teerdämpfe ausgeschieden. Aus: Friedrich: Tabellenbuch für das Metallgewerbe, Leipzig 1955
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