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Bei der Eröffnung am 15. Juli 1905 standen der Innsbrucker Straßenbahn sieben Triebwagen mit den Nummern 36 - 42 zur Verfügung. Die, von der Grazer Waggonfabrik gelieferten, Triebwagen waren von der AEG elektrisch ausgerüstet wurden. Im Zuge einer Streckenverlängerung wurden noch im November des gleichen Jahres drei weitere, baugleiche Triebwagen mit den Nummern 43 - 45 beschafft. Zur Verstärkung der Triebwagen bei hohem Verkehrsaufkommen erwarb die Lokalbahn 1906 bei der Grazer Waggonfabrik noch vier Beiwagen, die im Aufbau annähernd den Triebwagen entsprachen. Diese Wagen erhielten die Betriebsnummern 61 - 64 (ab 1911 die Nr. 142 - 145). Anläßlich weiterer Streckeneröffnungen kam es in den Folgejahren noch mehrfach zur Beschaffung von weiteren, annähernd baugleichen Triebwagen. So 1908 (TW 46 und TW 47), 1910 (TW 48 - 54) und letztmalig 1911 (TW 32 - 35). Somit verfügte die LBIHiT über 23 Trieb- und 4 Beiwagen dieser Bauart.
In den 1950er Jahren beschafften die IVB eine Reihe gut erhaltener, gebrauchter Triebwagen anderer Straßenbahngesellschaften, so daß die alten Stadttriebwagen nach und nach abgestellt werden konnten. Letztmalig erfolgte ein planmäßiger Einsatz der alten Triebwagen 1960. Zwei Triebwagen überlebten als Arbeitsfahrzeuge die Ausmusterung. TW 53 (1946 Umbau aus TW 51) diente von 1961 bis 1971 als Schienenschleifwagen und TW 54 (Umbau 1944: Fahrwerk TW 54, Aufbau TW 40) 1960 bis 1972 als Verschubwagen. Beide Fahrzeuge werden heute von den Tiroler Museumsbahnen (TMB) in Innsbruck erhalten. TW 54 präsentiert sich seit dem 03. Mai 2003 hervorragend restauriert und betriebsfähig auf der Museumslinie der TMB. Der TW 53 befindet sich z.Zt. noch in der Restauration. |
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Quellen: Kreutz: Straßenbahnen - Busse - Seilbahnen von Innsbruck, Innsbruck 1991 Kreutz: Geschichte der Innsbrucker Stadt-Triebwagen, aus "LYRA - Zeitschrift der Tiroler Museumsbahnen" 1/2003 |
© Joachim Fricke 2003 / 2008